Professorinnen und ProfessorenProf. Dr. phil. Dr. med.männlichröm.-kath.18. Jahrhundert19. JahrhundertBad BrückenauUniversitas Ottoniano-Fridericiana Bambergensis, Medizinische FakultätJulius-Maximilians-Universität WürzburgFriedrich-Schiller-Universität JenaGymnasium FuldaAllgemeines Krankenhaus BambergUniversitas Ottoniano-Fridericiana Bambergensissippel, bernhard1760176018261826Professorinnen und Professoren1760–1826 · Professor für Chemie
Person
Sippel, Bernhard
Professor für Chemie
Profil
- Name
- Sippel
- Vorname
- Bernhard
- Konfession
- röm.-kath.
- Geschlecht
- männlich
- Akademischer Titel
- Prof. Dr. phil. Dr. med.
- DNB-Link
- Referenzen und Quellen
- Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S. 1303-1307.
- Weitere Informationen
- Sippel arbeitete, ohne die nötige Erlaubnis zu besitzen, als Arzt in Brückenau und wurde hierfür verurteilt (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S.1306.).
Lebensdaten
| Ereignis | Ort | Datum |
|---|---|---|
| Geburt | Bad Brückenau | 28.03.1760 |
| Tod | Bad Brückenau | 10.10.1826 |
Familie
Geschwister
Kinder
Eltern
Partner
Werdegang
Studium
| Studienfach | Körperschaft | Von | Bis | Anmerkung |
|---|---|---|---|---|
| Studium der Chemie, Experimentalphysik und Naturgeschichte | Julius-Maximilians-Universität Würzburg | 1789 | 1790 | |
| Studium | Friedrich-Schiller-Universität Jena | In den Matrikeln der Universität Jena ist am 13.10.1792 ein Bernhard Sippel mit dem Herkunfstort Fulda eingetragen. Ein genauer Zeitraum oder der Studieninhalt sind nicht bekannt (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S.1304f.). | ||
| Besuch des Gymnasiums Fulda | Gymnasium Fulda | Am 28. November 1775 erfolgte die Immatrikulation als „Poeta“ (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S. 1304). |
Lebensabschnitt
| Ereignis | Körperschaft | Von | Bis | Anmerkung |
|---|---|---|---|---|
| Besorgung der Hausapotheke des Allgemeines Krankenhauses Bamberg | Allgemeines Krankenhaus Bamberg | 08.1798 | 07.1802 | |
| Apotheker in Bad Brückenau (Übernahme der Apotheke seines verstorbenen Bruders Nikolaus Sippel) | 21.06.1802 | 1824 | Die eigentlich erforderliche Apothekerprüfung zur Weiterführung der Apotheke seines verstorbenen Bruders Nikolaus wurde Sippel von der medizinischen Fakultät der Universität Fulda erlassen, da ihm seine Lehrtätigkeit in Bamberg hierfür anerkannt wurde (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S. 1306). | |
| Bürgermeister von Bad Brückenau | 1819 | 1821 | ||
| Apotheker in Straßburg | Für die Dauer von zwei Jahren, der genaue Zeitraum ist nicht bekannt. Ausssage beruht auf eigenen Angaben Sippels (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S. 1305.) | |||
| Apotheker in Salzburg | Für die Dauer von zwei Jahren, der genaue Zeitraum ist nicht bekannt. Ausssage beruht auf eigenen Angaben Sippels (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S. 1305.) |
Qualifikation
| Qualifikation | Körperschaft | Datum | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Dr. med. | Universitas Ottoniano-Fridericiana Bambergensis | 04.07.1802 | Erlangung des Dotorgrads ohne vorherige Prüfung (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S. 1305). |
| Dr. phil. |
Akademischer Werdegang
Karriere
| Karriereschritt | Körperschaft | Von | Bis | Anmerkung |
|---|---|---|---|---|
| Professor für Chemie | Universitas Ottoniano-Fridericiana Bambergensis, Medizinische Fakultät | 15.02.1794 | 1802 | Für den Erhalt der Professur stellte der Fürstbischof verschiedene Bedingungen: - Heirat mit einer Tochter der Hofapothekerin Frey, um so die Hofapotheke und das dazugehörige Laboratorium zu erhalten. Das tatsächliche Zustandekommen der Heirat scheint fraglich. (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S. 1303.) - einjähriges Studium der Chemie, Experimentalphysik und Naturgeschichte - Aneignung von wenigstens mittelmäßigen Kenntnissen in Chemie - Unterhalt der erforderlichen Gerätschaften und des Laboratoriums aus eigenen Mitteln - die chemischen Vorlesungen mussten für Landeskinder unentgeltlich stattfinden; Sippel gab die Professur im Jahr 1802 wegen zu geringer Entlohnung auf, führte allerdings weiterhin den Titel. (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S.1305f.) |