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Person

Sippel, Bernhard

Professor für Chemie

Profil

Name
Sippel
Vorname
Bernhard
Konfession
röm.-kath.
Geschlecht
männlich
Akademischer Titel
Prof. Dr. phil. Dr. med.
DNB-Link
Referenzen und Quellen
Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S. 1303-1307.
Weitere Informationen
Sippel arbeitete, ohne die nötige Erlaubnis zu besitzen, als Arzt in Brückenau und wurde hierfür verurteilt (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S.1306.).

Lebensdaten

EreignisOrtDatum
GeburtBad Brückenau28.03.1760
TodBad Brückenau10.10.1826

Familie

Geschwister

Kinder

Eltern

Partner

Werdegang

Studium

StudienfachKörperschaftVonBisAnmerkung
Studium der Chemie, Experimentalphysik und NaturgeschichteJulius-Maximilians-Universität Würzburg17891790
StudiumFriedrich-Schiller-Universität JenaIn den Matrikeln der Universität Jena ist am 13.10.1792 ein Bernhard Sippel mit dem Herkunfstort Fulda eingetragen. Ein genauer Zeitraum oder der Studieninhalt sind nicht bekannt (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S.1304f.).
Besuch des Gymnasiums FuldaGymnasium FuldaAm 28. November 1775 erfolgte die Immatrikulation als „Poeta“ (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S. 1304).

Lebensabschnitt

EreignisKörperschaftVonBisAnmerkung
Besorgung der Hausapotheke des Allgemeines Krankenhauses BambergAllgemeines Krankenhaus Bamberg08.179807.1802
Apotheker in Bad Brückenau (Übernahme der Apotheke seines verstorbenen Bruders Nikolaus Sippel)21.06.18021824Die eigentlich erforderliche Apothekerprüfung zur Weiterführung der Apotheke seines verstorbenen Bruders Nikolaus wurde Sippel von der medizinischen Fakultät der Universität Fulda erlassen, da ihm seine Lehrtätigkeit in Bamberg hierfür anerkannt wurde (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S. 1306).
Bürgermeister von Bad Brückenau18191821
Apotheker in StraßburgFür die Dauer von zwei Jahren, der genaue Zeitraum ist nicht bekannt. Ausssage beruht auf eigenen Angaben Sippels (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S. 1305.)
Apotheker in SalzburgFür die Dauer von zwei Jahren, der genaue Zeitraum ist nicht bekannt. Ausssage beruht auf eigenen Angaben Sippels (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S. 1305.)

Qualifikation

QualifikationKörperschaftDatumAnmerkung
Dr. med.Universitas Ottoniano-Fridericiana Bambergensis04.07.1802Erlangung des Dotorgrads ohne vorherige Prüfung (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S. 1305).
Dr. phil.

Akademischer Werdegang

Karriere

KarriereschrittKörperschaftVonBisAnmerkung
Professor für ChemieUniversitas Ottoniano-Fridericiana Bambergensis, Medizinische Fakultät15.02.17941802Für den Erhalt der Professur stellte der Fürstbischof verschiedene Bedingungen: - Heirat mit einer Tochter der Hofapothekerin Frey, um so die Hofapotheke und das dazugehörige Laboratorium zu erhalten. Das tatsächliche Zustandekommen der Heirat scheint fraglich. (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S. 1303.) - einjähriges Studium der Chemie, Experimentalphysik und Naturgeschichte - Aneignung von wenigstens mittelmäßigen Kenntnissen in Chemie - Unterhalt der erforderlichen Gerätschaften und des Laboratoriums aus eigenen Mitteln - die chemischen Vorlesungen mussten für Landeskinder unentgeltlich stattfinden; Sippel gab die Professur im Jahr 1802 wegen zu geringer Entlohnung auf, führte allerdings weiterhin den Titel. (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S.1305f.)

Permalink: https://professorenkatalog.uni-bamberg.de/handle/profkat/683 · Daten als JSON

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Datenstand: 04.11.2026

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