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Person

Landgraf, Artur Michael

Außerordentlicher Professor für Dogmatik und Apologetik, Honorarprofessor für Dogmatik, Prorektor

Profil

Name
Landgraf
Vorname
Artur Michael
Konfession
röm.-kath.
Geschlecht
männlich
Akademischer Titel
Prof. Dr. phil. Dr. theol.
DNB-Link
Referenzen und Quellen
AUB, V A 104; AUB, V O 12
BayHStA, MK 30829
Machilek, Franz: Artur Michael Landgraf (1895-1958). In: Fränkische Lebensbilder, Band 16, hg. von Alfred Wendehorst (Gesellschaft für fränkische Geschichte, Reihe VII A Bd. 16). Neustadt/Aisch 1996, S. 241–269.
Machilek, Franz: Artur Michael Landgraf, Titularbischof von Eudocia (1943-1958). In: Die Weihbischöfe in Bamberg. Festgabe zur Verabschiedung von Weihbischof Werner Radspieler, hg. von Andreas Hölscher und Norbert Jung. Petersberg 2013, S. 253–290.
Philosophisch-Theologische Hochschule Bamberg. Chronik WS 1920/21 bis WS 1930/31
Sterzl, Anton: In memoriam Artur Michael Landgraf, Weihbischof von Bamberg. In: BHVB 97 (1961), S. IV-XIV.
Web-Links
Weitere Informationen
1930 Ruf als Ordinarius für Dogmatik an die Catholic University of America in Washington/DC abgelehnt.
Wohnort 1937: Bamberg, Teufelsgraben 28
Nachlass im Archiv des Erzbistums Bamberg: AEB, Rep. 70, Nr. 1 und NLT 60
1928 Ruf als Ordinarius für Dogmatik an die Deutsche Universität Prag abgelehnt.
Landgraf war kurz vor seinem Tod auf den Lehrstuhl für Dogmengeschichte am der Päpstlichen Lateranuniversität (Athenaeum Lateranense) berufen worden (Machilek 1996, S. 263).

Lebensdaten

EreignisOrtDatum
GeburtTraunstein27.02.1895
TodBamberg08.09.1958

Familie

Geschwister

Eltern

Werdegang

Studium

StudienfachKörperschaftVonBis
Volksschule in Wasserburg und Rosenheim19001904
Gymnasium Rosenheim19041907
Neues Gymnasium NürnbergNeues Gymnasium Nürnberg19071913
Studium PhilosophiePäpstliche Universität Gregoriana Rom19131915
Studium PhilosophieUniversität Innsbruck10.191510.1916
Studium TheologieUniversität Innsbruck10.191610.1919
Studium TheologiePäpstliche Universität Gregoriana Rom10.191910.1922

Lebensabschnitt

EreignisKörperschaftVonBisAnmerkung
Militärzeit als Infanterist beim 19. bayerischen Infanterie-Regiment in Erlangen02.05.191512.10.1915
Weihe zum Subdiakon in Innsbruck05.07.1916
Weihe zum Diakon in Innsbruck01.05.1917
Militärkrankenwärter im Reservelazarett L (Riedlerschule) in München27.02.191810.04.1918
Priesterweihe in Bamberg04.08.1918Im Nachruf des Bamberger Volksblatts 18.08.1918.
Kooperator in Kirchröttenbach18.08.191801.10.1918
Domvikar und erzbischöflicher Sekretär in BambergErzbistum Bamberg01.07.192230.09.1924
Verwalter der Bibliothek der Philosophisch-Theologischen Hochschule in BambergPhilosophisch-Theologische Hochschule Bamberg08.192501.11.1929
Weihbischof von Bamberg, Titularbistum EudociaErzbistum Bamberg23.10.194308.09.1958

Qualifikation

QualifikationKörperschaftDatumDokument
Dr. phil.Universität Innsbruck05.07.1916De cognitione singularium materialium per intellectum humanum in statu unionis animae cum materia prima
Dr. theol.Päpstliche Universität Gregoriana Rom1920Das Wesen der läßlichen Sünde in der Scholastik bis Thomas von Aquin. Eine dogmengeschichtliche Untersuchung. Bamberg 1923.
Magister aggregatusPäpstliche Universität Gregoriana Rom1922

Akademischer Werdegang

Karriere

KarriereschrittKörperschaftVonBisAnmerkung
Professor für Dogmatik und ApologetikPhilosophisch-Theologische Hochschule Bamberg, Theologische Abteilung01.10.192431.10.1937Landgraf wurde nie zum ordentlichen Professor in Bamberg ernannt, obwohl er bereits im Zuge des Rufs an die Catholic University of America in Washington darum ersucht hatte. Für die Tätigkeit als ordentlicher Professor in Washington 1937-1939 wurde Landgraf beurlaubt, konnte nach der Ernennung seines Stellvertreters Prof. Baptist Walz aber nicht mehr auf seine „alte“ Professur zurückkehren. Dennoch blieb er bis zur Ernennung zum Weihbischof im Oktober 1943 Teil des Professorenkollegiums der PTH. Offiziell entlassen wurde er am 26.02.1944.
GastprofessorCatholic University of America01.11.192901.06.1930
ordentlicher Professor für dogmatische und patristische TheologieCatholic University of America01.11.193730.09.1939
Honorarprofessor für DogmatikPhilosophisch-Theologische Hochschule Bamberg, Theologische Abteilung08.09.194708.09.1958

Amt

AmtKörperschaftVonBis
Prorektor der Philosophisch-Theologischen Hochschule BambergPhilosophisch-Theologische Hochschule Bamberg02.10.19241929

Mitgliedschaft

TypKörperschaftVonBis
Alumnus des Collegium Germanicum in RomPontificium Collegium Germanicum et Hungaricum de Urbe28.10.191304.1915
Präfekt der Philosophenkammer (Camera S. Stanislai) des Collegium Germanicum in RomPontificium Collegium Germanicum et Hungaricum de Urbe19191920
auswärtiges Mitglied der Theologischen Akademie der UkraineTheologische Akademie der Ukraine19331958
auswärtiges Mitglied der Pontificia Academia Romana St. Thomae et religionis CatholicaePontificia Academia Romana St. Thomae et religionis Catholicae19381958
Domkapitular in BambergDomkapitel Bamberg23.10.194308.09.1958
Mitglied des Verwaltungsrats des Germanischen Nationalmuseums NürnbergGermanisches Nationalmuseum1946
Domdekan in BambergDomkapitel Bamberg19501958
Ehrenmitglied des Historischen Vereins BambergHistorischer Verein zur Pflege der Geschichte des ehem. Fürstbistums Bamberg08.09.1958
Vorsitzender des Diözesancaritasverbands

Ehrungen

EhrungKörperschaftDatum
Goldene Medaille der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom1920
Dr. phil. h. c.Universität Bologna1952
Ehrenmitglied der Päpstlichen Akademie für TheologiePäpstliche Akademie für Theologie12.1956
Dr. theol. h. c.Universität Innsbruck03.1958

Permalink: https://professorenkatalog.uni-bamberg.de/handle/profkat/538 · Daten als JSON

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Datenstand: 04.11.2026

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