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Person

Gotthard, Adalbert Philipp

Professor für praktische Wundarznei

Profil

Name
Gotthard
Vorname
Adalbert Philipp
Alle Vornamen
Adalbert Joseph Philipp
Alternative Namensschreibweisen
Herz (jüdischer Name)
Konfession
röm.-kath.
Geschlecht
männlich
Akademischer Titel
Prof.
DNB-Link
Referenzen und Quellen
Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S. 1267-1272.
Müller, Bruno: Die Gebrüder Adalbert Philipp und Johann Friedrich Gotthard - zwei Professoren der Medizin und Tiermedizin an der Universität Bamberg um 1800. In: BHVB 121 (1985), S. 133–158.
AUB I 7, S. 82, 94.
Weitere Informationen
Ursprünglich jüdischen Glaubens hieß er bis zu seinem Übertritt zum Katholizismus am 01.11.1752 Joseph Herz (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S.1267).
Außerdem bemühte sich der leitende Arzt des Bamberger Allgemeinen Krankenhauses Adalbert Friedrich Marcus, Gotthard als Oberwundarzt zu entlassen. Er scheiterte jedoch mit diesem Vorhaben (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S.1270).
Gotthard führte neben seiner medizinischen Tätigkeit eine Weinschenke und einen Weinverkauf (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S. 1270).
Gotthard hatte Differenzen mit dem Vater des Bamberger Juraprofessors Georg Michael Weber, Georg Melchior Weber. (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S. 1270).
Gotthard wurde bei seiner Ausbildung durch den Bamberger Fürstbischof finanziell unterstützt. Dieser förderte die Familie Gotthard nach ihrer Konversion (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S. 1268).

Lebensdaten

EreignisOrtDatum
GeburtMistelfeld1739
TodBamberg24.02.1816

Familie

Geschwister

Kinder

Eltern

Partner

Werdegang

Studium

StudienfachKörperschaftVonBis
Ausbildung zum Barbier bei dem Bamberger Barbier Johann Christoph Lommel17581761
Ausbildung in Chirurgie und Geburtshilfe17671768
Studium der Chirurgie (allgemeine Matrikel)Universität Straßburg09.04.176709.05.1767
Studium der Chirurgie (Matrikel der medizinischen Fakultät)Universität Straßburg09.05.1767
Ausbildung in GeburtshilfeCollegium Carolinum Kassel05.07.1768
Studium der Chirurgie und AnatomieCollegium Medico-Chirurgicum Berlin11.07.176804.1769

Lebensabschnitt

EreignisKörperschaftVonBisAnmerkung
Wundarzt am Spital in WürzburgJuliusspital Würzburg17591766
Oberbarbiergeselle am Spital in WürzburgJuliusspital Würzburg17671769
Prüfung als Chirurg durch den Bamberger Stadtchirurgen Lommel und Erteilung der Barbiergerechtigkeit26.03.1767Vermutlich handelt es sich um Johann Christoph Lommel, bei dem Gotthard seine Ausbildung als Barbier absolviert hat, (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S. 1268f.)
zweiter Leibchirurg des Bamberger FürstbischofsHochstift Bamberg01.03.17691798
Stellvertreter des Bamberger Spital-, Stadt- und Landchirurgen Goldschad28.09.176908.12.1772
„Collegia privatissima“ für Barbiergesellen1770
Bamberger Spital-, Stadt- und Landchirurg08.12.1772
chirurgische Betreuung der Fronfeste und des Arbeitshauses in Bamberg09.01.1778
Ausbildung von Hebammen und Wundärzten in eigenen Lehrgängen in Bamberg1780Ab dem Jahr 1789 finden die Lehrgänge in den Räumen des Allgemeinen Krankenhauses statt (Spörlein: Ältere Universität Bamberg, S. 1270).
Oberwundarzt am Allgemeinen Krankenhaus BambergAllgemeines Krankenhaus Bamberg10.11.17891803
praktischer Arzt in Bamberg

Akademischer Werdegang

Karriere

KarriereschrittKörperschaftVonBis
„Demonstrator anatomiae“Universitas Ottoniano-Fridericiana Bambergensis, Medizinische Fakultät04.04.1770
ordentlicher Professor für praktische WundarzneiUniversitas Ottoniano-Fridericiana Bambergensis, Medizinische Fakultät18.12.17911803
Lehrer für Geburtshilfe und ChirurgieMedizinisch-Chirurgische Schule Bamberg18031809
Professor für medizinische und operative WundarzneikunstSchule für Landärzte Bamberg28.10.180931.12.1809

Permalink: https://professorenkatalog.uni-bamberg.de/handle/profkat/1650 · Daten als JSON

Lizenz für Text- und Forschungsdaten: CC BY 4.0. Diese Lizenz gilt nicht für die verwendeten Bilder. Sofern nicht anders angegeben, sind die verwendeten Bilder urheberrechtlich geschützt.

Datenstand: 04.11.2026

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