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Person

Rüfner, Vinzenz

Professor für Philosophie

Profil

Name
Rüfner
Vorname
Vinzenz
Konfession
röm.-kath.
Geschlecht
männlich
Akademischer Titel
Prof. Dr. phil.
DNB-Link
Referenzen und Quellen
BayHStA, MK 44229
AUB, V A 122
Schorcht, Claudia: Philosophie an den bayerischen Universitäten 1933-1945. Erlangen 1990, S. 284-290.
Web-Links
Weitere Informationen
Wohnort 1947: Bamberg, Obere Karolinenstraße 6

Lebensdaten

EreignisOrtDatum
GeburtDettingen, Main17.09.1899
TodBonn-Bad Godesberg29.05.1976

Familie

Eltern

Partner

Werdegang

Studium

StudienfachKörperschaftVonBis
Volksschule Dettingen05.190609.1910
Humanistisches Gymnasium AschaffenburgHumanistisches Gymnasium Aschaffenburg09.191007.1919
Studium Chemie und PhilosophieJulius-Maximilians-Universität Würzburg11.191904.1920
Studium Anglistik und RomanistikJohann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main05.192007.1921
Studium Philosophie und PädagogikJulius-Maximilians-Universität Würzburg11.192107.1924

Lebensabschnitt

EreignisKörperschaftVonBis
Hilfsdienst05.191810.1918
Militärdienst in der 5. Kompanie des 9. bayerischen Infanterie-Regiments07.10.191804.01.1919
Referendariat für den höheren SchuldienstRealgymnasium Würzburg15.11.192320.09.1924
LehramtsassessorHumanistisches Gymnasium Aschaffenburg01.09.192420.09.1924
Assessor an der bischöflichen Rektoratsschule Großauheim am Main20.09.192401.04.1935
Aushilfslehrer für Neuere SprachenOberrealschule Bamberg06.194003.1941

Qualifikation

QualifikationKörperschaftDatumDokumentAnmerkung
Erstes Staatsexamen (Neue Sprachen)27.10.1923
Zweites Staatsexamen (Pädagogik)06.1924
Dr. phil.17.06.1924Die naturalistisch-darwinistische Ethik EnglandsFächer: Philosophie, Pädagogik und Romanistik
Habilitation im Fach PhilosophieJulius-Maximilians-Universität Würzburg14.07.1931Die transzendentale Fragestellung als metaphysisches Problem

Akademischer Werdegang

Karriere

KarriereschrittKörperschaftVonBisAnmerkung
PrivatdozentJulius-Maximilians-Universität Würzburg25.07.193101.01.1937
Vertretung der Professur für PhilosophiePhilosophisch-Theologische Hochschule Bamberg, Philosophische Abteilung16.12.193630.06.1937
Professor für PhilosophiePhilosophisch-Theologische Hochschule Bamberg, Philosophische Abteilung01.07.193731.03.1941
Vertretung des Lehrstuhls für PhilosophieRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn01.04.194131.03.1943
Lehrauftrag für PhilosophieAlbert-Ludwigs-Universität Freiburg14.03.194431.04.1945
Professor für PhilosophiePhilosophisch-Theologische Hochschule Bamberg, Philosophische Abteilung10.194501.10.1951Ernennung zum ordentlichen Professor zum 01.06.1948.
Professor für PhilosophieRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn01.10.1951

Mitgliedschaft

TypKörperschaftVonBisAnmerkung
Mitglied des Wissenschaftlichen Katholischen Studentenvereins Unitas Hetania WürzburgWissenschaftlicher Katholischer Studentenverein Unitas Hetania Würzburg19221938
Mitglied der Technischen NothilfeTechnische Nothilfe1922
Mitglied der Görres-Gesellschaft zur Pflege der WissenschaftGörres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft19321941
Mitglied der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV)Nationalsozialistische Volkswohlfahrt (NSV)19331944
Mitglied im Nationalsozialistischen Deutschen LehrerbundNationalsozialistischer Lehrerbund (NSLB)01.04.19341944Ab 1941 NS-Dozentenbund.
Mitglied der Deutschen Philosophischen GesellschaftDeutsche Philosophische Gesellschaft19361945
Mitglied der Sturmabteilung (SA) Reserve IISturmabteilung (SA)01.01.193601.04.1938Angeblich ist Rüfner bereits nach 6 Monaten wieder ausgetreten (BayHStA, MK 44229 - Fragebogen der Militärregierung).
Mitglied im Reichsluftschutzbund (RLB)Reichsluftschutzbund (RLB)19371944
Mitglied der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP)Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)01.05.19371945Über das Beitrittsdatum gibt es verschiedene Nennungen. Rüfner selbst gab bei der Spruchkammer an, den Beitrittsantrag am 01.08.1937 gestellt, jedoch erst im Frühjahr 1938 seine Mitgliedskarte erhalten zu haben (AUB, V A 122). Im Personalakt im BayHStA, MK 44229 wird angegeben, Rüfner habe bereits im August 1936 schriftlich um Aufnahme in die NSDAP ersucht, während der Fragebogen der Militärregierung als Beitrittsdatum 01.05.1937 vermerkt (Mitgliedsnummer 4.401.685). Rüfner wurde am 22.03.1948 auf Widerspruch in die Gruppe der Entlasteten eingereiht. Zuvor war er am 25.02.1948 in die Gruppe der Mitläufer eingereiht worden.

Permalink: https://professorenkatalog.uni-bamberg.de/handle/profkat/875 · Daten als JSON

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Datenstand: 04.11.2026

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